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Quelimane (Mosambik) - Freunde der alten Menscen in Afrika, ein Haus und eine Familie für Mariana


 
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Quelimane (Mosambik) - Freunde der alten Menscen in Afrika, ein Haus und eine Familie für Mariana
2. November 2010

Wie in vielen Städten Mosambiks ist das Leben der alten Menschen auch in Quelimane schwierig durch Armut und Vorurteile mit dem Vorwurf, dass lang lebende Menschen Hexerei betreiben und den Jugendlichen das Leben rauben. So kommt es zur Ausgrenzung vieler alter Menschen durch alle, sodass sie sich kein Essen besorgen können und keine Wohnung besitzen. Deshalb hat die Gemeinschaft von "Eu Dream" nach Ostern eine Freundschaft mit einigen alten Menschen in einem der ärmsten Stadtviertel begonnen. Mariana ist eine von ihnen...

"Mariana weiß nicht genau, wann sie geboren wurde, doch sie ist alt. Ihre vier Kinder sind gestorben, die Nachbarn glauben, dass sie Schuld daran sei, und fürchten sich vor ihr, weil sie überzeugt sind, dass man stirbt, wenn man in ihre Nähe kommt. Als wir sie zum ersten Mal trafen, regnete es stark, und sie suchte Unterschlupf unter einem alten Regenschirm, seit Tagen hatte sie nichts gegessen, ihre Wohnung war nur ein kleiner Strohhaufen, unter dem sie sich versteckte, indem sie durch eine ganz enge Ritze kroch. Als sie uns sah, war sie gerührt und sagte, dass schon lange niemand zu ihr gekommen war, um mit ihr zu sprechen. "Ihr seid jetzt meine Familie!", rief sie laut.

Wenn sie aber unsere Verwandte ist, können wir nicht hinnehmen, dass sie im Freien schläft! So entstand der Wunsch, ihr zu einem besseren Leben zu verhelfen. Mariana brauchte vor allem eine Unterkunft. Früh am Morgen besorgten wir auf dem Markt das notwendige Material: Pfähle, Stroh und Gummistreifen. Zwei Verkäufer wurden neugierig bei diesem seltsamen Einkauf und fragten uns, wozu er diene. Dann transportierten sie ihn mit ihrem Wagen.

Als wir am Ziel ankamen, haben sie den anderen bei der Arbeit geholfen. Wir alle machten uns ans Werk mit Hammer und Nägeln, sie schaute uns stolz zu und sagte ständig: "Ich bin glücklich". Wir staunten über uns selbst, denn das Haus wuchs immer weiter, zuerst das Dach, dann die Wände und am Ende war alles vollständig, klein aber stabil. Am Ende herrschte große Freude. Wir sangen und tanzten, um das neue Haus und die neue Familie von Mariana zu feiern."

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