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Unterstützung der Gemeinschaft

  
26 November 2015

Worte von Papst Franziskus

Konflikt und Terrorismus werden durch Angst und Verzweiflung genährt, die aus Armut und Frustration entspringt

 
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Tatsächlich besteht eine deutliche Verbindung zwischen dem Umweltschutz und dem Aufbau einer gerechten und fairen Gesellschaftsordnung. Es kann keine Erneuerung unserer Beziehung zur Natur geben ohne eine Erneuerung der Menschheit selbst (vgl. Laudato sì, 118).

In dem Maße, in dem unsere Gesellschaften ethnische, religiöse oder  wirtschaftliche Spaltungen erleben, sind alle Menschen guten Willens aufgefordert, für Versöhnung und Frieden, Vergebung und Heilung zu arbeiten.

Bei der Bemühung, eine gesunde demokratische Ordnung zu schaffen, indem man Zusammenhalt und Integration, Toleranz und Achtung gegenüber anderen stärkt, muss die Verfolgung des Gemeinwohls ein Hauptziel sein. Die Erfahrung zeigt, dass Gewalt, Konflikt und Terrorismus durch Angst, Misstrauen und durch die Verzweiflung genährt werden, die aus Armut und Frustration entspringt. Letztlich muss der Kampf gegen diese Feinde des Friedens und des Wohlstands von Männern und Frauen geführt werden, die unerschrocken an die großen geistigen und politischen Werte, welche die Geburt der Nation inspirierten, glauben und sie ehrlich bezeugen.

Begegnung mit den Vertretern der Regierung und des öffentlichen Lebens von Kenia, 25. November 2015


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