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11 September 2017 | MÜNSTER, DEUTSCHLAND

Sant'Egidio, bei “Wege des Friedens” ertönt der Schmerzensschrei der syrischen Christen

Johannes X, griechisch-orthodoxer Patriarch von Antiochien: “Die Christen des Orients suchen jemanden, der ihre Rufe hört. Aber vergeblich“

 
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"Heute suchen die Christen des Orients jemanden, der ihre Rufe hört; aber vergeblich!" Das ist der Appell Seiner Seligkeit Johannes X, griechisch-orthodoxer Patriarch von Antiochien und dem ganzen Orient, für die Christen von Syrien und dem Nahen Osten, die vom Krieg gepeinigt werden, an Europa, ausgesprochen bei der Eröffnungsveranstaltung der Konferenz "Wege des Friedens", die in Münster von der Gemeinschaft Sant'Egidio organisiert wurde.

Der Patriarch, Bruder des vor vier Jahren zusammen mit Mar Gregorios Youhanna Ibrahim (syrisch-orthodoxer Bischof von Aleppo) entführten griechisch-orthodoxen Bischofs von Aleppo, Paul Yazigi, prangert an: "Ich kann nicht verstehen, wie die Weltgemeinschaft die Fälle der Bischöfe Youhanna Ibrahim und Paul Yazigi und der anderen seit über vier Jahren entführten Priester ignorieren kann. Ich kann nicht verstehen, wie die politischen Führer dieser Welt mit verschränkten Armen die blutige Gewalt in unserem Land ansehen können, nur um ökonomische und geopolitische Interessen zu verfolgen, die ihren unmenschlichen und kurzfristigen Plänen dienen."

An die Autoritäten gewandt, sagte der Patriarch: "Die Welt täte besser daran, eine Kultur des Dialogs im Nahen Osten zu verbreiten und die Kultur des Schwertes zu beseitigen, unser Land aus den Klauen des Terrorismus zu befreien… Die Wurzeln des Friedens zu säen ist das Einzige, was uns schützen kann. Wir sind im ganzen Orient seit 2000 Jahren verwurzelt. Wir sind hier geboren, wir haben hier gelebt, und hier werden wir sterben."

Für den Patriarchen "müsste die Erfahrung des Leids die Völker vereinen statt sie zu zerstören". Es sei nötig, "zusammenzuarbeiten, um unsere Gesellschaften durch eine aufrichtige Versöhnung und den Aufbau eines wahren Friedens zu heilen". Mit diesem Ziel, so schloss er, "halten wir in der Kirche von Antiochien und dem ganzen Orient eine große Hoffnung aufrecht und glauben, dass das friedliche Zusammenleben und der aufrichtige Dialog unter allen Religionen, Gemeinschaften und Kulturen die Grundlage der dauerhaften Versöhnung und des wahren Friedens sind".


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