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Unterstützung der Gemeinschaft

  
27 Oktober 2011 | HONDURAS

Überschwemmung in Honduras: die Gemeinschaft Sant'Egidio hilft der betroffenen Bevölkerung im Süden des Landes

 
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Nur wenige Bilder von den schrecklichen Überschwemmungen in Mittelamerika sind über den Ozean gelangt. Doch die Lage der schon armen Bevölkerung ist wirklich dramatisch.

Die Gemeinschaften von Sant'Egidio aus Mittelamerika setzen sich ein, um der betroffenen Bevölkerung Hilfen zukommen zu lassen.

Von Tegucigalpa in Honduras wurden einige überschwemmte Ortschaften erreicht. Dort wurden Lebensmittel und Kleidung verteilt, die mit Hilfe einiger Pfarreien im Zentrum der Hauptstadt, wie z. B. San Juan Bautista und Santa Clara, und im Stadtviertel Miraflores und auch außerhalb in Supermärkten und an der Universität gesammelt werden konnten.

Im Bezirk von Playa in der Region von Nacaome Valle, wo 60.000 Menschen leben, hat der Fluss die Dörfer überschwemmt. Die Menschen wurden vom Roten Kreuz mit Booten evakuiert. Die Landwirtschaft und die Zucht von Krebsen und Fischen haben schwere Schäden erlitten. Es handelt sich um sehr arme Menschen, die ihren wenigen Besitz verloren haben.

Viele sind traurig und mutlos, denn sie haben alles verloren und wollen nun anderswo leben. Jetzt lässt der Regen nach, doch die traurige Bilanz weist 18 Tote und ca. 60.000 obdachlose "desplazados" auf. Einige Ortschaften sind immer noch isoliert, weil die Straßen zerstört sind.

Arleni Mejia erzählt:
"Wenn man in die Gegend von Nacaome Valle y Costa de los Amates kommt, stellt man fest, dass noch keine Hilfsgüter angekommen sind. Sie brauchen Lebensmittel. Die Leute haben uns voll Freude und diszipliniert empfangen und waren über die unerwartete Solidarität überrascht. Viele Kollegen und Freunde haben der Gemeinschaft bei den Sammlungen geholfen. Drei freiwillige Ärzte haben uns mit einer kleinen Hilfsapotheke begleitet."

Schon 1998 hatte der Hurrikan Mitch in Honduras 5.657 Todesopfer gefordert, es gab 8.085 Vermisste und 285.000 Menschen verloren ihr Haus.

Dieses neue Unwetter trifft vor allen Dingen arme ländliche Regionen, die immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht werden und unter fehlender sozialer Entwicklung leiden.

 

 

 


 


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