Comunità di S.Egidio


















von
Stefania Tallei

Vorschl�ge f�r die Gefangenen, sich zu engagieren

Auch Menschen, die im Gef�ngnis sind, k�nnen etwas f�r andere tun, ohne depressiv zu werden, in eine Verweigerungshaltung zu geraten oder sich immer nur als Opfer zu f�hlen.

Deshalb haben wir in den letzten Jahren auf verschiedene Weisen die Gefangenen dazu ermuntert, sich im Hinblick auf Themen wie die Verteidigung der Menschen- und B�rgerrechte zu engagieren.

Der Einsatz gegen die Todesstrafe
Bekanntlich hat die Gemeinschaft Sant'Egidio eine internationale Unterschriftensammlung initiiert, die ein weltweites Moratorium der Todesstrafe fordert. Die Initiative hat sich auch in einigen Gef�ngnissen in Italien, Spanien, Kamerun und Madagaskar verbreitet.
Im Lauf der Kampagne fanden Treffen zum Thema Todesstrafe mit Gefangenen in Barcelona, in Rom (im Frauen- und im M�nnergef�ngnis Rebibbia) und in Mailand (San Vittore) statt. Die Gefangenen zeigten sich begeistert (Brief eines Gefangenen - italienisch). 
Die Unterschriftensammlung gegen die Todesstrafe in den Gef�ngnissen erbrachte mehr als 20.000 Unterschriften.

Der Hilfseinsatz f�r die vom Krieg betroffene Bev�lkerung im Kosovo
Im Monat April 1999 haben wir aufgrund der Initiative einiger Gefangener in Rom in den italienischen Gef�ngnissen vorgeschlagen, da� von dort aus die Aktivit�ten der Gemeinschaft Sant'Egidio zugunsten der Kriegsfl�chtlinge unterst�tzt werden.
Der Beitrag der Gefangenen hat die Aktivit�ten der Friedensschulen f�r die Kinder unterst�tzt, die Gesundheitsstationen, die Hilfe f�r alte Menschen im Krankenhaus von Kukes und die Ma�nahmen zur Pr�vention vor Epidemien und die Trinkwasserkontrolle.

Der Einsatz f�r Afrika: die �berschwemmung in Mosambik
Seit dem 6. Februar 2000 wurde Mosambik, das einen B�rgerkrieg mit einer Million Toten hinter sich hat, von Regeng�ssen heimgesucht, die Hunderttausende von Menschen obdachlos gemacht haben.
Auch zu diesem Anla� haben sich einige Gefangene in konkreten Solidarit�tsaktionen engagiert und das Projekt zur Verteilung von Hilfsg�tern an 38 Stellen des Landes unterst�tzt, das die Gemeinschaft Sant'Egidio ins Leben gerufen hat.