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Unterstützung der Gemeinschaft

  
13 September 2017

Wir wissen, dass der Krieg niemals heilig ist“

 
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Logo des Weltfriedenstreffens - RV

 
 
 

 

Mit einer Absage an Krieg, Terrorismus und religiös begründete Gewalt ist das Weltfriedenstreffen der Gemeinschaft Sant'Egidio in Münster und Osnabrück zu Ende gegangen. „Wir wissen, dass der Krieg niemals heilig ist“, heißt es in einem Friedensappell, der bei der Abschlussfeier am Dienstagabend auf dem Marktplatz in Osnabrück verlesen wurde. Jene, die im Namen Gottes töteten, handelten weder im Namen einer Religion noch im Namen der Menschen, betonen darin Vertreter von Christen, Juden, Muslimen, Buddhisten und anderer Religionen.

Die Welt brauche neue „Wege des Friedens“, heißt es in Anlehnung an das Motto des dreitägigen Treffens, das am Sonntag im Beisein von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet worden war. Um Frieden bäten Gewaltopfer und Flüchtlinge, die wegen Konflikten und Naturkatastrophen ihre Heimat verlassen haben.

„Der Globalisierung ist es gelungen, Wirtschaft und Handel zu einigen, doch nicht die Herzen“, betonen die Religionsvertreter. Ursachen vieler Konflikte seien Gier nach Macht und Geld, Waffenhandel, Fanatismus und Nationalismus. „Nach dem Ende des Kalten Krieges erscheint zum ersten Mal wieder die Gefahr eines Atomkriegs vom Fernen Osten her“, heißt es in der Erklärung.

Die Religionen plädieren für eine spirituelle Einigung, die durch einen dauerhaften Dialog und im Respekt vor der Verschiedenheit erreicht werden solle. Es dürfe nicht zugelassen werden, dass Resignation oder Gleichgültigkeit überwiegen. „Friede ist der Name Gottes“, bekräftigt die Erklärung einen Satz aus dem Friedensappell des Vorjahres.

(kna 13.0.92017 gs)-

 

 


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