change language
du bist dabei: home - news newsletterkontaktlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  
15 Januar 2014 | ROM, ITALIEN

Rabbiner Abraham Skorka in Sant'Egidio: "Im Leben kommt es darauf an, ein Zeichen zu hinterlassen"

Der Rabbiner von Buenos Aires zu Besuch bei der Gemeinschaft, er kommentiert Psalm 1 beim Gebet in Santa Maria in Trastevere

 
druckversion

Freundschaft, Dialog und Gedankenaustausch über die Schrift charakterisierten den gestrigen Besuch von Rabbiner Abraham Skorka, dem Rektor des Rabbinerseminars von Buenos Aires, bei der Gemeinschaft Sant'Egidio in Rom.

Am Nachmittag besuchte der Rabbiner mit dem Gründer der Gemeinschaft, Andrea Riccardi, das Zentrum der Bewegung "Menschen des Friedens" und traf Immigranten, die in diesem Zentrum Solidarität und Hilfe erfahren.

 
Später berichtete Skorka in der Basilika Santa Maria in Trastevere von der Freundschaft zu Papst Franziskus und ihrem gemeinsamen Traum, die argentinische Gesellschaft und die Welt zu verändern. Er kommentierte Psalm 1 und betonte, wie wichtig es ist, sich persönlich für das Gute zu entscheiden und für eine gute Zukunft vieler tätig zu sein: "Unabhängig von den Ereignissen, die wir erleben, hinterlassen wir durch Güte, Aufrichtigkeit und Liebe Spuren". Weiter fügte er hinzu: "Eine rabbinische Erzählung spricht von einem jungen Mann, der einen alten Mann fragt, als dieser einen Baum pflanzte, der erst viele Jahre später Früchte bringen sollte. Der Jugendliche sagt zu ihm: 'Warum pflanzt du ihn, wenn du seine Früchte nie essen wirst?' Der Alte antwortete: 'Auch mein Vater hat einen Baum für mich gepflanzt, und ich pflanze Bäume für die, die nach mir kommen'".

Gemeinsame Arbeit zum Aufbau einer Zukunft in Frieden und das Vertrauen, dass "das Siegel der Spiritualität und der Zuneigung, das wir hinterlassen, nicht verloren geht". Dieser Traum vereint Rabbiner Skorka und Papst Franziskus, ein Traum, den die Gemeinschaft Sant'Egidio im Gebet, in der Freundschaft zu den Armen und in der Friedensarbeit bewahren und wachsen lassen möchte.


 LESEN SIE AUCH
• NEWS
7 Februar 2018

‚Ein wesentlicher Zug von Sant’Egidio ist der Einsatz für den Dialog‘. Aus Yad Vashem, der Gedenkstätte an die Shoah in Jerusalem, kommen Glückwünsche zum 50. Jahrestag

IT | DE
26 Januar 2018

Holocaustgedenktag, Sant’Egidio: Gegen Rassismus und Antisemitismus, damit eine Kultur der Begegnung verbreitet wird und die Schwächeren geschützt werden

IT | ES | DE | FR | CA
14 Dezember 2017
ROM, ITALIEN

Online-Besuch der Krippe in der Kirche von Sant’Egidio: Jesus wird von den Armen, Kranken, Obdachlosen und Menschen aller Religionen empfangen

IT | ES | DE | FR | CA | NL
28 November 2017

Gedenken an die Deportation der Juden aus Unterfranken

12 September 2017
OSNABRÜCK, DEUTSCHLAND

Schlusszeremonie von Wege des Friedens: alle Reden

IT | EN | ES | DE | CA | NL
10 September 2017

"Wege des Friedens" in Münster: Der Grossimam der Al-Azhar-Universität, Al Tayyeb: "Der Terrorismus ist kein Kind des Islam, es ist nur Gewalt"

IT | DE
alle neuigkeiten
• RELEASE
25 Februar 2018
kathpress

Kardinal Marx fordert mehr Engagement für Einheit der Menschen

25 Februar 2018
Domradio.de

"Gräben zuschütten"

25 Februar 2018

„Gräben zuschütten, Spaltungen überwinden“

24 Februar 2018
Domradio.de

Im Dienst der karitativen Arbeit

22 Februar 2018
Br-Online

Interview mit Sant'Egidio Mitgründer Andrea Riccardi

22 Februar 2018
Sonntagsblatt

Die katholischen 68er

die ganze presseschau
• GESCHEHEN
23 Januar 2018 | LIVORNO, ITALIEN

Memoria della deportazione degli ebrei di Livorno

ALLE SITZUNGEN DES GEBETS FÜR DEN FRIEDEN
• DOKUMENTE

Andrea Riccardi - Oriente y Occidente - Diálogos de civilización

alle dokumente